Dienstag, 11. Dezember 2007

Migränetagebuch...

Ich wollte wieder mehr hier schreiben, aber diese dämliche Migräne hatte mich in ihren Würgegriff genommen. Mir ging es in der letzten Zeit gar nicht gut, habe sehr unter Depressionen gelitten. Der Druck, den das Arbeitsamt auf mich ausübt, tut sein Übriges. - Nein, ich kann keinen anderen Weg gehen, zumindest im Moment nicht. Mir fehlt die Kraft.

Mir fehlt die Kraft für Alltäglichkeiten, für ganz normale Dinge im Leben. Ich bin froh, das wir zu zweit sind und dass mir mein Schatz den Haushalt abnimmt, so dass ich mich voll auf mich, meinen 400-€-Job und meine neue Tätigkeit im Tierheim konzentrieren kann. Die restliche Zeit benötige ich, um mich irgendwie auf den Beinen zu halten.

Gestern habe ich eine Anleitung für die Abgrenzung von fremden Energien gefunden. Ich habe diese Übung (Meditation?) durchgeführt und seitdem geht es mir wesentlich besser. Ich weiß nicht, wie lange, aber ich bin dankbar für die positiven Stunden, die mir mein Schwesterli damit geschenkt hat.

Sonntag, 28. Oktober 2007

Migränetagebuch

Ich habe wieder angefangen, in meinem Migränetagebuch zu schreiben... also ein Blick hinein lohnt sich wieder!

Dienstag, 3. Juli 2007

Outburst-Stöckchen

Heute ist Blog-Tag. Mistwetter, Kopfschmerzen... irgendwie muss die Zeit ja rumgehen! Habe ein nettes Stöckchen gefunden beim Wechselbalg.

"Outburst" = Das Erste, was dir einfällt zum Thema, das schreibst Du dort hin!!

Ein Wochentag: Montag
Ein Monat: Dezember
Eine Tageszeit: Morgen
Ein Planet: Erde
Eine Meerestier: Seeigel
Eine Richtung: geradeaus
Ein Möbelstück: Sessel
Eine Sünde: Sünde???
Eine historische Figur: Napoleon
Eine Flüssigkeit: Wasser
Ein Stein: Hühnergott
Ein Baum: Birke
Ein Vogel: Amsel
Ein Werkzeug: Hammer
Eine Blume: Bartnelke
Ein Wetter: Sturm
Ein mystisches Wesen: Elfe
Ein Musikinstrument: Gitarre
Ein Tier: Hund
Eine Farbe: blau
Ein Gemüse: Möhre
Ein Geräusch: Sirene
Ein Element: Neon
Ein Auto: Jeep
Ein Lied: Cecilia
Ein Film: Wolfsblut
Ein Buch: Wolfsblut
Eine Religion: Religion?
Ein Wort: Ja
Ein Körperteil: Kopf(!)
Ein Gesichtsausdruck: schmerzverzerrt
Ein Schulfach: Deutsch
Eine Cartoonfigur: Digedag
Ein Urlaubsland: Spanien

Öh Mensch, diese Ein-Wort-Einschränkung ist ziemlich hinderlich! *mecker*

Haustierstöckchen

Das ist mal was Nettes, hab ich gefunden bei Zorachen.
Ich muss das aber zweiteilen mit zwei Viechern... zwinker

Teil 1

Art: Katze

Geschlecht: männlich, naja, nicht mehr richtig (kastriert)

Rasse: Orange Perser

Name: Sinclair

Spitznamen:
Eierkopp, Stimmchen, Mr Zung (Beim Miauen vergisst er oft, die Zunge wieder ins Maul zu nehmen.)

Geburtstag: weiß ich nicht, irgendwann vor 5 Jahren

Farbe: wie Garfield

Besonderes: Kratzt nie, meckert bloß.

Futter: Brekkies in der roten Packung. NICHTS anderes!

Mag gerne:
- den wilden Watz spielen und den Kratzbaum zerfetzen (man sieht genau seine Lieblingsstelle!)
- uns morgens so lange terrorisieren, bis wir seine Lieblingsleckerli rausgerückt haben. Die werden bitte spannend auf den Kratzbaumetagen verteilt bzw. durch die Wohnung geworfen.
- Wasser in allen Varianten. Um da ran zu kommen, wird auch mal ein Eimer umgekippt. Oder viele Stunden auf dem Klodeckel gewartet.
- erzählen, wie lieb und verschmust man ist.

Mag nicht: auf den Arm genommen werden, Krallen schneiden, Hintern putzen

Hat Angst vor: lauten Menschen, ungewohnter Umgebung (ist ein reiner Stubentiger)

Kunststückchen: Nö, keine. Er ist ein Kater mit Charakter, da lässt man sich doch nicht zu irgendwelchen Blödeleien herab, tststs...

Lieblingsschlafplatz: Das Bett. Wenn es irgendeinen Weg ins Schlafzimmer gibt - Sinclair findet ihn! Und wenn die Tür nur eine halbe Sekunde offen war! In Ermangelung des Bettes schläft er mal hier und mal da. Auch mal mitten auf dem Wohnzimmertisch. *hass!*

Lieblingsspielzeug: Aus diesem Alter sind wir eigentlich raus... aber wenn dann die "7-schwänzige" Katzenpeitsche so frech unter der Decke vorguckt... naja. Ein Ausrutscher wird wohl erlaubt sein. Da geht dann die Post ab!

Lieblingsbeschäftigung: Dösen, dösen, dösen und zwischendurch nach Leckerlis und Streicheleinheiten betteln.

Lieblingsleckerchen:
Käseecken von Whiskas. Und bitte NUR die!

Foto:
Sinclair


Teil 2

Art: Hund

Geschlecht: weiblich

Rasse: Tja, wer weiß das schon so genau? Spitz und Terrier sollen drinstecken, hat man mir gesagt.

Name: Lissy

Spitzname: Knödeltier (Knödel=Verballhornung von Knuddel)

Geburtstag: Weiß ich nicht. Aber wir "feiern" immer am 15.06., da hab ich sie 2001 mit der Information, dass sie 3 Jahre alt ist, bekommen.

Farbe: Dunkelbraun (sieht eher schwarz aus) mit einem weißen Lätzchen und weißen Hinterpfotenspitzen.

Besonderes: Aus dem Tierheim, wahrscheinlich doch älter gewesen als nur 3 Jahre. Langsam häufen sich die Rückenbeschwerden. Aber total(!) verschmust. Und anhänglich. Und gechipt, falls wir uns mal verlieren. Immerhin hat sie lange gebraucht, um aus "leinenfähig" ein "leinenführig" werden zu lassen! *mich an die katastrophalen Zerr-Kämpfe erinner*

Futter: Alles, was fressbar ist. Alles! Auch das, was im Mülleimer ist. (Den räumt sie gerne mal aus, wenn wir nicht da sind.) *grrr!*

Mag gerne:
- Geknöuddelt werden. Stundenlang!
- Wenn sich die Möglichkeit ergibt, Hasen jagen. *Schreck*
- Dösen. Im Laufe der Jahre immer öfter und länger.
- Bei uns sein. Dabei sein. Nur nicht uns vermissen müssen!

Mag nicht: Tierarztbesuche

Hat Angst vor: Gewitter, Feuerwerk, Schlägen (ihr früheres Leben hat sie nicht vergessen)

Kunststückchen: Pfötchen geben. Und auch das andere - auf Kommando! (Hat Schatzi ihr beigebracht *stolz guck*

Lieblingsschlafplatz:
Ihr eigenes Körbchen. Beweis siehe Foto.

Lieblingsspielzeug: Eigentlich spielt sie nicht mehr. Aber Stöckchen aus dem Wasser rettet sie immer gern! (Nur hat sie danach oft Rückenschmerzen, also lassen wir das inzwischen lieber.)

Lieblingsbeschäftigung: Betteln. Um Futter oder um Knuddeleinheiten... egal.

Lieblingsleckerchen: Egal, Mensch! Hauptsache Leckerchen! Gib sie her! zwinker

Foto:
Lissy

Samstag, 23. Juni 2007

Für meine liebe Oma Hanni

Hörst du das Lied der Berge
Die Berge, sie grüßen dich
Hörst du mein Echo schallen und leise verhallen

Dort, wo in blauen Fernen die Welten entschwinden
Möcht ich dich wiederfinden,
mein unvergess'nes Glück

Blau strahlt das Firmament
Von fern rauscht der Wasserfall
Und durch die grünen Tannen bricht silbern das Licht

Doch meine Sehnsucht brennt im Klang alter Lieder
Laut hallt mein Echo wieder
Nur du hörst es nicht

Weit sind die Schwalben nach Süden geflogen
Über die ewigen Berge und Täler
Und eine Wolke kam einsam gezogen
Doch wart ich immer vergebens auf dich

Hörst du das Lied der Berge
Die Berge, sie grüßen dich
Hörst du mein Echo schallen und leise verhallen

Dort, wo in blauen Fernen die Welten entschwinden
Möcht ich dich wieder finden,
mein unvergess'nes Glück

Liebe Oma, ich vermisse dich hier!!!
Wenn ich das Lied höre, fühle ich mich dir ganz nah...
Aber ich weiß, dass es dir dort, wo du jetzt bist, besser geht und dass du wieder mit deinem Helmut zusammen bist.
Irgendwann "sehen" wir uns wieder...

Freitag, 22. Juni 2007

Aussteiger-Gedanken II

Es lässt mich nicht mehr los.
Ich habe mittlerweile ganz viel im Internet gelesen darüber.
Hier z.B. gibt es die Gedanken und die Geschichte eines Aussteigers, wo sich sehr viel mit meinem eigenen Empfinden deckt.

Viele spüren, es ist etwas faul in unserem Lebenswandel, wir sind naturentfremdet. Es werden Bücher geschrieben und sogar gelesen - aber weder die Schreiber noch die Leser tun etwas oder nur sehr wenig -, es werden Diskussionen entfacht, Tagungen abgehalten, allenthalben wird über Zivilisationskrankheiten geforscht und gejammert, Herzinfarkt, Krebs in jungen Jahren, Aids, Allergien, Nervosität, Schlafstörungen, Magengeschwüre, Zuckerkrankheit, Rheuma, Bandscheibenschäden, Zahnfäule, Bluthochdruck, Verkehrsunfälle. Doch was wird getan? Weitergejagd, weitergemanagt, weitergerafft, weitergeprahlt, weitergefressen, weitergefahren, aus Trägheit, Überlieferung und Vorurteil - und vor allem wegen des Vorurteils, man könne keine andere Arbeit verrichten.
Der »Intelligenzler« traut sich zu, ein Segelboot zu führen oder einen Berg mit Seil und Steigeisen zu besteigen, weil Sport als gesellschaftsfähig gilt. Aber er traut sich nicht, mit Spaten und Maurerkelle umzugehen.

"Du kannst das ja gar nicht." Ach, nein? Wer in der Lage ist, 5-mal die Woche mehr als 8 Stunden unter Hektik und Druck für jemand anders zu arbeiten, damit unzufrieden zu sein und krank zu werden, soll nicht in aller Ruhe den ganzen Tag für sich selbst arbeiten können, in Zufriedenheit und gesünderer Umgebung?

Auch ich zähle mich zu denen, die einfach nur in einer Wohnung wohnen, (noch!) eher ins Auto steigen als auf's Fahrrad.

Aber was das Materielle angeht, da bin ich sehr bescheiden. Ich brauche zu essen, ich brauche es warm (wobei - wie warm brauche ich es noch, wenn ich viel, viel mehr körperlich zu tun habe?). Ich brauche ein Dach über dem Kopf. Fast alles andere, was da drum herum ist... das dient der Abtötung meines Frusts, meiner Unzufriedenheit. Die wiederum dadurch kommt, dass ich das Leben so, wie es jetzt ist, als "falsch" empfinde.

Man braucht unbedingt viel Geld, so viel wie man nur erreichen kann. »Man lebt soundso, das ist der Stil unserer Zeit, dazu wird man schon als Kind erzogen. Selbst wenn es daran manches auszusetzen gibt, man schwimmt einfach mit, weil das am sichersten und bequemsten ist.
Genau. Und deswegen empfinden meinen Traum vom weitestgehend unabängigen Leben, vom Aussteigen eben, fast alle als Schock. "Das kannst du doch gar nicht!" ...und dann kommen tausend Einwände.

Wer nicht in der Diskussion stecken bleiben will, muß sich von allerhand losreißen. Man sollte ein unbeirrbares Selbstbewußtsein haben, damit einem der Prestigeverlust nichts antut. Immer noch herrscht die verblendete Menschenbewertung nach Geld, Bildung und Rang.
Wenn der Herr Inspektor oder Amtsrichter, oder Herr Direktor oder Doktor auf einmal »nur« der Herr Müller oder Meier ist, im geflickten Pullover umhergeht und beim Kaufmann sehr preisbewußt einkauft, dann kränkt das ihn und seine Familie. Denn wie wohl sich einer fühlt, wie gesund und fröhlich einer ist, das wertet die öffentliche Meinung nicht.

Und genau darum geht es mir: Um meine Zufriedenheit.
Ich leide an Migräne und fühle mich unwahrscheinlich unter Druck gesetzt, weil ich trotzdem den gesellschaftlichen Anforderungen genügen soll. Ich weiß, ich kann es nicht. Und nun, nachdem ich so lange zu Hause war und Zeit hatte, mal in mich zu gehen, weiß ich auch: Ich will es nicht!

Es macht mir nicht so viel aus, mit einer beginnenden Migräne mal eben noch ein paar Pflanzen zu gießen, Tiere zu füttern, Wäsche aufzuhängen, Unkraut zu ziehen. Weil ich weiß, dass ich jederzeit aufhören und ins Bett kriechen kann.
Aber es macht mir sehr viel aus, wenn ich mit einer beginnenden Migräne mindestens 8 Stunden Arbeit vor mir sehe. Wenn ich weiß, dass ich den Anforderungen (schnell, korrekt, selbstständig, dynamisch, effektiv) wahrscheinlich nicht genügen werde, weil mir der Schädel brummt.

Ich habe schon seit meinen ersten Arbeitstagen in meiner Jugendzeit (damals waren es noch Ferienjobs) gespürt: Ich brauche mehr Pausen! Eine halbe Stunde innerhalb von 8 Stunden reicht für mich nicht! Später habe ich dieses Verlangen in Worte gefasst und mitleidiges Unverständnis geerntet. Unterstützung gab es nie.

Und nun sehe ich, dass es viele andere Menschen gibt, die - manchmal nur in Ansätzen, manchmal sehr konsequent - genau das machen, wovon ich träume... Mir ist, als wäre ich aus einem Albtraum aufgewacht, der noch in mir nachklingt.
Ich habe Angst, mit aller Härte zu erkennen, dass der Albtraum mein Leben ist.

Wenn ich über all das nachdenke, weiß ich plötzlich, warum ich sooo viele Kopfschmerzen habe...

Kolibris Welt


Herzlich willkommen

...und hoffentlich
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